Gärtnern macht glücklich!

Der Frühling kommt und mit ihm erwacht auch die Pflanzenwelt wieder in farbenfroher Pracht. Die perfekte Zeit für die Gartenarbeit ist gekommen. Die Bewegung an der frischen Luft macht nicht nur besonders viel Spaß, sondern ist auch gut für unseren Körper und für die Psyche. Besonders wenn wir die Gedanken des Alltags vergessen und uns der Natur hingeben, fördert dies unsere Kreativität. Darüber hinaus spricht die Arbeit in und mit der Natur all unsere Sinne an. Während wir mit den Händen in der frischen Erde arbeiten und die Farben der Pflanzen bewundern, können wir schon bald unser eigenes Obst und Gemüse probieren, während wir dabei dem Vogelgezwitscher lauschen.

Die Gartenarbeit und Zeit in der Natur macht glücklich und lässt uns entspannten. Das belegen inzwischen einige Studien. Wer mehrmals in der Woche etwa eine halbe Stunde mit Gartenarbeit verbringt, hält sich nachgewiesen fit und gesund. Es ist offensichtlich, dass beim Pflanzen, Schneiden, Mähen, Haken und viele andere Gartentätigkeiten unsere Muskeln gekräftigt werden. Doch Gärtnern ist nicht nur förderlich für unsere Muskeln, sondern auch gut fürs Herz. Die körperliche Aktivität an der frischen Luft bringt unseren Kreislauf in Schwung, ähnlich einem mäßigen Ausdauertraining und hat zudem einen positiven Effekt auf unseren Stoffwechsel und das Immunsystem.

Also kann ich durch die Arbeit im Garten und Blumenbeet ein paar Kilo abnehmen? Die Antwort lautet ja, das ist möglich! Wenn Du dich mit Gartenschaufel und Rasenmäher gut betätigst, werden bis zu 370 Kalorien pro Stunde verbraucht. Das ist weit aus mehr als bei vielen Sportarten und vergleichbar mit Nordic-Walking, Schwimmen oder einer Fahrradtour. Der Garten wird somit zu deinem eigenen Fitnessstudio – ganz ohne miefigen Gestank. Durch die vielen Stunden im Sonnenschein kann der Körper obendrein noch das wichtige Vitamin D bilden, welches neben Osteoporose auch psychischen Erkrankungen wie Antriebslosigkeit und Depressionen entgegenwirkt.

Doch, bevor Du nun voller Eifer und Freude an der Tätigkeit an der frischen Luft den kompletten Garten umgräbst, solltest du ein paar Dinge beachten, damit die Tage danach nicht von Muskelkater und andere Wehwehchen begleitet werden. Denn Schmerzen und Muskelkater lassen sich beim Gärtnern leicht vermeiden. Ähnlich wie bei jeder anderen Sportart solltest du den Körper auf die bevorstehende Arbeit vorbereiten. Starte also mit leichteren Aufgaben, anstatt direkt mit dem Graben zu beginnen und schwere Säcke zu schleppen. Dein Körper wird es Dir danken und sich weniger müde anfühlen. Doch auch wenn du schon eine Weile im Garten aktiv bist, berücksichtige, dass Gewichtheben keine sportliche Disziplin ist, welche von Freizeitgärtnern ausgeübt wird. Sollte etwas zu schwer sein, versuche Abhilfe zu schaffen, beispielsweise durch eine Schubkarre, Tragehilfen oder eine weitere, helfende Hand. Gartenarbeit ist schließlich auch Teamarbeit und macht gemeinsam noch mehr Spaß.

Egal ob allein oder zu zweit solltest du dennoch auf eine möglichst gerade Haltung und rückenschonendes Arbeiten achten. Versuche nach anstrengenderen Tätigkeiten möglichst leichtere Aufgaben zu erledigen, damit dein Körper nicht übermäßig beansprucht wird von doch eher ungewohnteren Bewegungen. Wichtig ist es auch nach größeren Arbeitsschritten kleinere Pausen einzulegen, um beispielsweise etwas zu trinken. Sollten die Kräfte nachlassen und dein Körper ein „Stopp“ signalisieren, solltest du dies auch beherzigen. Das Unkraut läuft nicht weg und am nächsten Tag sieht man es besser als heute, denn es wächst.

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