Lebenswelten

In diesem Bereich findest Du Wissenswertes zum Thema Lebenswelten.

Lebenswelt und Lebensspanne – was ist das?

Im Rahmen der Prävention tauchen immer wieder zwei Begriffspaare auf: Zum einen ist die Rede von Verhältnis- und Verhaltensprävention zum anderen von Lebensspanne und Lebenswelten.

Der Begriff Lebensspanne lässt schnell erklären. Er umfasst nämlich die Lebenszeit des Menschen von der Geburt bis zum Lebensabend, und fasst die Ziele der Gesundheitsförderung und Prävention in drei Abschnitte zusammen: gesund aufwachsen, gesund Leben und Arbeiten, gesund im Alter. Es ist verständlich, dass ein Mensch in unterschiedlichem Alter auch unterschiedlichen Risikofaktoren ausgesetzt ist, unterschiedliche Rahmenbedingungen vorfindet und sich somit im Sinne der Prävention anderen Themen widmen muss, respektive sich anders Verhalten sollte.

Mit Lebenswelt werden in der Soziologie abgrenzbare soziale System bezeichnet. Im Bereich der Gesundheit sind dies insbesondere die Lebenswelt des Wohnens, des Lernens, des Studierens, der medizinischen und pflegerischen Versorgung oder der Freizeitgestaltung und des Sports . Das heißt, mit einer Lebenswelt könnte eine Schule, eine Kita, ein Betrieb, ein Verein oder auch eine Pflegeeinrichtung gemeint sein. Auch hier wird deutlich – ähnlich wie bei der Lebensspanne, dass in den verschiedenen Einrichtungen andere Voraussetzungen und Herausforderungen für die Prävention und Gesundheitsförderung existieren. Natürlich lassen sich auch verschiedene Einrichtungen (Lebenswelten) hauptsächlich einem bestimmten Alter (Lebensspanne) zuordnen.

Beim Lebensweltansatz stellt sich die Frage, welche gesundheitsförderlichen Maßnahmen umgesetzt werden können, respektive welche risikoverringernden Rahmenbedingungen gestaltet werden können, um Menschen zu schützen und in ihrer Gesundheit zu stärken.

Innerhalb der Lebenswelten können natürlich auch Maßnahmen zur Verhaltensprävention durchgeführt werden. Hier steht der Mensch als Individuum im Mittelpunkt, mit dem Ziel, sein alltägliches Verhalten möglichst gesundheitsförderlich zu gestalten. Dazu zählen im primärpräventiven Sinn nebst sinnvollem Impfschutz insbesondere ein gesunder und aktiver Lebensstil, bei dem die Themen Bewegung, Ernährung, Stress, Sucht oder gesunder Schlaf im Fokus stehen. Daran knüpft die nachgelagerte Prävention an, unter der insbesondere Vorsorge-Untersuchungen zusammengefasst werden. Wann, welcher medizinischen Checkup sinnvoll ist, richtet sich wiederum an der Lebensspanne.

Welche Lebenswelten sind wichtig:

Kindertagesstätte (Kita)

Schule

Universität

Betrieb

Pflege

Verein

Familie

Kommune